Nach drei Wochen Bolivien beglücken wir euch endlich mit unserem ersten Blogbeitrag!

Aber zuallererst ein riesiges Dankeschön an Tobias Kozel, der für uns diese Webseite gestaltet hat!

Gefühlt sind wir schon seit weit über drei Wochen hier. Ich weiß nicht so genau ob wir das den unglaublich lustigen Kindern, den gastfreundlichen Hauseltern und den Mitfreiwilligen hier im Projekt zu verdanken haben, oder den unzähligen Erlebnissen unserer ersten drei Wochen. Jetzt wo wir schon so viel erlebt haben, habe ich keine Ahnung wo ich anfangen soll mit dem Berichten. Ich versuche einfach grob die letzten Wochen zusammenzufassen: Die erste Woche sind wir quasi nur durch Santa Cruz gelatscht und haben hin und wieder (ca. im Halbstundentakt) Geld geblecht um den unendlichen Papierkram für unser Visum zu erledigen.

Unser Dollmätscher Juan übernahm die Gespräche mit den Beamten und informierte uns nur, wenn wir wieder Geld dalassen sollten. Ein Glück, dass unsere Mitfreiwilligen (Flo & Jona) dabei waren und wir zusammen die Zeit nutzen konnten um die Stadt zu erkunden.

Nach drei langen und heißen Tagen mit 30+° (uns wurde gesagt es sei Winter) hatten wir zwar alle eine Mappe mit allmöglichen Dokumenten, aber lang noch nicht unser Visum in der Tasche. Unser erstes Wochenende verbrachten wir im Projekt Cerenid unserer Mitfreiwilligen, was zwei Stunden von Santa Cruz und eine halbe Stunde von unserem Projekt entfernt ist. Den Samstagabend nutzten wir um die Gegend zu erkunden und stoßten auf einen kleinen Strand an einem naheliegenden Fluss. Es war ein perfekter Abend mit Lagerfeuer, Mate Tee, Keksen und natürlich guter Musik.wp-1472087390075.jpg Nach dem Wochenende ging es wieder nach Santa Cruz um weiter für unser Visum zu kämpfen UND einige Haushaltsgeräte (unter anderem ein Pümpel) für Flo und Jona einzukaufen, da wir feststellen mussten, dass ihre Unterkunft doch zu weit unter dem gewohnten Gemütlichkeitsstandard der verwöhnten deutschen Jugend war: kaputtes Waschbecken, fast keine Möbel, kalter Betonboden, verstopfte Toilette… das war der kurze Einblick in das Projekt unserer Mitfreiwilligen aber zurück zum Eigentlichen. Wir verbrachten zwei weitere Nächte in der Stadt. Die Abende hielten wir vier uns in unserem Zimmer (9m² mit einem Stockbett und einem Einzelbett) auf, spielten UNO und schauten anschließend einen Film, dessen Ende keiner mehr mitbekam.wp-1472086096768.jpg

Am Mittwoch ging es dann zurück in unsere Projekte, wo wir mittags dann endlich halbverschlafen ankamen. Nach einem Mittagessen und einer zu kurzen Siesta fing gnadenlos die Arbeit im Garten schon an.wp-image-1718989512jpg.jpg Jetzt sind wir seit gut zwei Wochen hier im Projekt und es kam doch alles sehr anders als gedacht. Gesagt wurde uns, dass wir im Haushalt im Kinderheim arbeiten werden, letztendlich sind wir jedoch in der Landwirtschaft gelandet. Wir sind quasi ein Jahr lang Bauern…Unsere Aufgaben waren bisher Salat pflanzen, Zucchinis bewässern, Bäume von Wucherpflanzen befreien (unsere Aufgabe, wenn unser Chef keine Ahnung hat was er mit uns anstellen soll), Rote Beete waschen, Dünger von einem Feld zum anderen transportieren, Weinstöcke pflanzen, und noch mehr Salat pflanzen. Alles in allem kommen wir langsam in den Rhythmus hier rein und finden uns mit unserem Bauerdasein ab.

3 Gedanken zu „Nach drei Wochen Bolivien beglücken wir euch endlich mit unserem ersten Blogbeitrag!“

  1. Mensch Dominik, echt klasse der Blog, ich bin sehr begeistert. :-):-)
    Schön dass es euch so viel Freude macht, die Bilder sind sehr schön, freue mich diesen Lebensabschnitt miterleben zu dürfen.
    Ich wünsche dir, euch Gottes reichen Segen, seinen Schutz, gelingen bei allem was ihr tut ??

  2. Hi Jungs! Einen schönen Blo habt ihr ins Leben gerufen. Danke für die Narrationen und die schönen Bilder.
    Die Milchstrasse hat mich geflasht! Ist ja der Wahnsinn!
    Euch ein gutes Bauerndasein and keep us posted. Lots of love from Germany.

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